Wie war das doch: Weihnachten ist die stillste Zeit des Jahres. Von wegen; es ist eine hektische, laute Zeit, in der alle nur nach möglichst viel Umsatz geifern. Ab Mitte Oktober sind schon Schokladen-Nikoläuse und Weihnachtsschmuck in den Supermärkten zu finden, sodaß auch einem Vierjährigen klar sein muß, daß die Geschichte mit dem Christkind doch nur eine armselige Erfindung der Eltern ist. (Fauler Trick, damit man endlich brav ist *g*). Ich finde das wirklich schade, weil es als Kind so spannend war, die Fenster vom Adventskalender aufzumachen und mit jedem Tag war man dem Christkind einen Tag näher. Auf dem Wunschzettel waren damals: ein Hund (immer schon!), ein Puppenwagen oder eine Rodel. Die Wünsche haben sich klarerweise in der High-Tech-Zeit geändert und wenn heute nicht PCs, Playstations und Markenklamotten unterm Christbaum liegen, dann ist Weihnachten gelaufen... Aber ich mache mir *meine* Weihnachten immer so wie früher: schön kitschig - mit allem, was dazugehört. Ich schenk auch sehr gern, nur sind es eben kleinere Geschenke. Und wenn jemand von mir ein Packerl bekommt, dann kann er sicher sein, daß ich ein paar liebe Gedanken an ihn dazugepackt habe.
Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk, dass dein Geschenk –
Du selber bist.
(Joachim Ringelnatz)
Tolles Truthahnrezept *g*
A little Christmas Gedicht
Eine Weihnachtsgeschichte
Rezepte für Weihnachtsbäckerei
In diesem Sinne: Pax hominibus bonae voluntatis
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